Das 3-Lagen-System für Arbeitskleidung

Het 3-lagen-systeem voor werkkleding

Mit dem 3-Lagen-System bauen Sie Ihre Arbeitskleidung so auf, dass jede Schicht eine eigene Aufgabe erfüllt. Die erste Schicht transportiert Schweiß von der Haut weg, die zweite hält Wärme zurück und die Außenschicht schützt vor äußeren Bedingungen. Sie müssen nicht immer alle drei Schichten tragen: Die richtige Kombination hängt vom Wetter und davon ab, wie viel Sie sich bei der Arbeit bewegen.

Warum mit drei Schichten arbeiten?

Das Schichtenprinzip erleichtert es, die Kleidung im Laufe des Arbeitstages anzupassen. Wenn Sie zunächst still in der Kälte arbeiten und später körperlich aktiver werden, können Sie eine isolierende Schicht hinzufügen oder weglassen. So vermeiden Sie, dass eine einzige dicke Kombination bei Anstrengung zu warm wird und sich später klamm anfühlt, wenn Sie wieder weniger aktiv sind.

  • Schicht 1: Thermokleidung oder Thermounterwäsche als Basisschicht.
  • Schicht 2: eine isolierende Zwischenschicht, zum Beispiel Fleece oder ein Arbeitspullover.
  • Schicht 3: eine Außenschicht, die zu Kälte, Wind und Niederschlag passt.

Erste Schicht: Thermokleidung

Die erste Schicht tragen Sie direkt auf der Haut. Eine gute Basisschicht transportiert Schweiß ab und hilft zu verhindern, dass sich die Kleidung klamm anfühlt. Material, Passform und Arbeitsintensität bestimmen gemeinsam, wie angenehm die Schicht bleibt. Ein Thermoshirt sollte körpernah sitzen, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken; bei anhaltender Kälte kann eine Thermohose dieselbe Funktion für die Beine übernehmen.

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Fleece als Zwischenschicht

Die zweite Schicht dient vor allem der Isolierung. Fleece ist dafür beliebt, weil es relativ leicht ist, schnell trocknet und sich gut unter einer Arbeitsjacke tragen lässt. Auch ein Sweatshirt oder Arbeitspullover kann als Zwischenschicht dienen. Welche Dicke angenehm ist, hängt von der Kälte und der körperlichen Belastung ab: Bei schwerer körperlicher Arbeit kann eine dicke Zwischenschicht schnell zu warm werden, während bei ruhiger oder überwiegend stehender Arbeit mehr Isolierung sinnvoll sein kann.

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Winter-Arbeitsjacke als dritte Schicht

Die Außenschicht fängt die Einflüsse von außen ab, zum Beispiel Kälte, Wind und Niederschlag. Nicht jede Winter-Arbeitsjacke bietet dabei denselben Schutz. Für den Schutz in kühlen und kalten Umgebungen begegnen Ihnen unter anderem EN 14058 und EN 342. EN 14058 gilt für Kleidung für kühle Umgebungen über -5 °C; EN 342 für Kleidung und Kleidungskombinationen für kalte Umgebungen von -5 °C oder darunter.

Diese Normen sagen etwas über den geprüften Schutz des Kleidungsstücks oder der Kleidungskombination aus, bedeuten aber nicht, dass jede Winterjacke dieselbe Leistung bietet. Neben Wärme spielen auch Winddichtigkeit, Schutz vor Niederschlag, Atmungsaktivität, Verschlüsse, Bündchen und Passform eine Rolle.

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Passen Sie die Schichten an Ihre Arbeit an

Achten Sie nicht nur auf die Außentemperatur, sondern auch auf Ihre körperliche Belastung. Wer viel läuft, hebt oder klettert, erzeugt mehr Wärme als jemand, der längere Zeit am selben Ort arbeitet. Wird Ihnen bei körperlicher Arbeit zu warm, nutzen Sie Belüftungsmöglichkeiten oder lassen Sie die isolierende Zwischenschicht weg. Kühlen Sie später wieder ab, weil Sie sich weniger bewegen, können Sie diese Schicht wieder anziehen.

Häufige Fehler beim 3-Lagen-System

  • Zu warm beginnen: Drei dicke Schichten sind bei aktiver Arbeit nicht automatisch angenehmer.
  • Zu wenig Bewegungsfreiheit: Schichten, die einengen oder sich aufstauen, erschweren Bücken, Greifen und Arbeiten.
  • Kälte und Regen gleich behandeln: Schutz vor niedrigen Temperaturen und Schutz vor Niederschlag sind unterschiedliche Eigenschaften.

Arbeitskleidungszubehör

Neben Thermokleidung, Fleece und einer Winter-Arbeitsjacke können Sie Ihre Kleidung für kalte Arbeitstage mit Zubehör ergänzen. Denken Sie zum Beispiel an eine Mütze, Nackenschutz oder eine Sturmhaube, wenn auch Kopf, Nacken oder Gesicht zusätzlichen Schutz vor Kälte benötigen.

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