Warme Arbeitsschuhe für Ihren Arbeitstag
Ein warmes Futter hilft Ihren Füßen, ihre Wärme zu halten. Wie viel Futter angenehm ist, hängt auch von Ihrer Arbeit ab: Wer viel läuft und regelmäßig nach drinnen geht, hat andere Bedürfnisse als jemand, der lange auf kaltem Untergrund steht. Ein dickes Futter zusammen mit dicken Socken kann bei aktiver Arbeit zu warm und feucht werden. Bei wenig Bewegung sind ein warmer Innenbereich und die Kälteisolierung der Sohle wichtig.
Auch die Passform macht einen Unterschied. Mit Ihren üblichen Arbeitssocken sollte Platz für die Zehen bleiben, ohne dass der Fuß im Schuh rutscht. Zu enge Winterarbeitsschuhe für Herren oder Damen werden durch besonders dicke Socken nicht bequemer.
Gefüttert bedeutet nicht automatisch wasserdicht
An einem kalten, trockenen Arbeitsplatz steht Wärme im Vordergrund. Bei Regen, nassem Gras oder Schnee kommt der Schutz vor Wasser hinzu. Ein wasserabweisendes Obermaterial bietet nicht denselben Schutz wie ein Schuh, dessen Wasserbeständigkeit als Ganzes geprüft wurde. Die Kennzeichnung WR bezieht sich auf den gesamten Schuh; ein warmes Futter oder die Angabe S3 allein sagt dies nicht aus.
Schutz und Halt bei der Arbeit im Winter
Winter-Sicherheitsschuhe verbinden Wärme mit einem Schutz, der zu den Risiken an Ihrem Arbeitsplatz passt. EN ISO 20345:2022 ist die Norm für Sicherheitsschuhe mit einer schützenden Zehenkappe. Die Schutzklasse und zusätzliche Kennzeichnungen geben an, welche Eigenschaften geprüft wurden; eine höhere Zahl macht einen Schuh nicht automatisch für jedes Risiko besser geeignet.
CI steht für die Kälteisolierung des Sohlenkomplexes, nicht für eine feste Außentemperatur, bei der Ihre Füße garantiert warm bleiben. Auch die Rutschhemmung hat Grenzen: SR und ältere Kennzeichnungen wie SRC beziehen sich auf festgelegte Prüfbedingungen und garantieren keinen Schutz vor dem Ausrutschen auf Eis. Der Untergrund und der Zustand des Sohlenprofils bleiben deshalb wichtig.
Winterarbeitsschuhe oder Winterarbeitsstiefel?
Winterarbeitsstiefel haben in der Regel einen höheren Schaft und bedecken mehr von Ihrem Knöchel und Unterschenkel. Das ist angenehm, wenn Sie mehr Abdeckung als bei einem Halbschuh wünschen. Ein Schuh kann dagegen bequemer sein, wenn ein hoher Schaft beim Bewegen oder Knien stört. Ein höherer Schaft macht einen Stiefel nicht automatisch wasserdicht; die Ausführung bestimmt den Schutz vor Feuchtigkeit.
Ihre Winterarbeitsschuhe in gutem Zustand halten
Das Entfernen von Schmutz und das langsame Trocknen nasser Schuhe tragen dazu bei, dass sie angenehm zu tragen bleiben. Herausnehmbare Einlegesohlen können separat trocknen; direkte Hitze von einem Heizkörper oder offenem Feuer ist ungeeignet. Das passende Reinigungs- und Pflegemittel hängt vom Material und einer eventuell vorhandenen Membran ab. Maßgeblich sind die Pflegehinweise des Herstellers. Bei Sicherheitsschuhen müssen auch Ersatz-Einlegesohlen für die jeweilige Schuhkombination geeignet sein.
Ergänzen Sie Ihre Winterausrüstung
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