Eine Allwetter-Arbeitsjacke für Regen und Wind auswählen
Wenn Sie lange draußen im Regen arbeiten, brauchen Sie etwas anderes als bei einem kurzen Schauer zwischen zwei Tätigkeiten. Ein wasserabweisender Oberstoff kann leichten Niederschlag abhalten. Für längere Arbeiten im nassen Außenbereich sind eine wasserdichte Konstruktion, die Verarbeitung der Nähte und der Verschluss wichtig. Eine Windschutzleiste und eine gut anliegende Kapuze helfen zu verhindern, dass Wasser durch Öffnungen eindringt.
Bei Wind zählen nicht nur der Stoff, sondern auch Kragen, Ärmelbündchen und Saum. Lassen sich diese gut abschließen, ohne dass die Jacke spannt, begrenzen Sie Zugluft. Atmungsaktives Material und Belüftungsmöglichkeiten sind angenehm, wenn Sie sich viel bewegen: Auch Schweiß kann Ihre Kleidung klamm machen.
Die Norm EN 343 beschreibt Eigenschaften zum Schutz vor Regen. Nutzen Sie die angegebene Norm und die Ausführung des Modells, nicht nur ein Regenschirm-Symbol oder die Bezeichnung „Allwetterjacke“, um Jacken hinsichtlich ihres Regenschutzes zu vergleichen.
Allwetter-Arbeitsjacken für Bau und andere Außenarbeiten
Beim Heben, Knien oder Arbeiten über Kopf muss die Jacke ausreichend Platz bieten. Probieren Sie sie mit Ihrem üblichen Arbeitspullover an, strecken Sie die Arme nach vorne und oben und setzen Sie sich kurz hin. Arme und unterer Rücken müssen bedeckt bleiben. Achten Sie auch auf Taschen, die erreichbar bleiben, und auf Verstärkungen an den Stellen, an denen Ihre Jacke an Materialien reibt.
- Viel Bewegung: wählen Sie eine Passform, die Ihre Bewegungen mitmacht, und achten Sie auf Belüftung, die Sie während der Arbeit öffnen können.
- Häufiges Ein- und Aussteigen aus einem Fahrzeug: prüfen Sie im Sitzen, ob Jackenlänge und Verschluss nicht im Weg sind.
- Lange an einem Ort arbeiten: achten Sie besonders auf einen guten Abschluss gegen Zugluft und auf die Menge der Isolierung unter oder in der Jacke.
Futter und Wärme beim Weiterarbeiten
Ein Futter bedeutet nicht, dass jede Allwetter-Arbeitsjacke gleich warm ist. Dicke und Material des Futters machen einen Unterschied. Bei schwerer körperlicher Arbeit sind Belüftung und Bewegungsfreiheit wichtig. Stehen Sie lange in der Kälte still, benötigen Sie mehr Isolierung. Mit einem herausnehmbaren Futter können Sie die Wärme an das Wetter und Ihre körperliche Aktivität anpassen; prüfen Sie, ob es zum Modell gehört.
Suchen Sie vor allem Schutz vor Winterkälte, entdecken Sie die Winter-Arbeitsjacken. Müssen auch Ihre Beine vor dem Wetter geschützt werden, sind Wetterschutzanzüge ein nächster Schritt. So wählen Sie nicht nur eine Jacke, sondern eine Kombination, die Sie während der Arbeit bedeckt hält.
Sichtbarkeit und zusätzlicher Schutz
An manchen Arbeitsplätzen ist hohe Sichtbarkeit vorgeschrieben. Eine auffällige Farbe oder einzelne reflektierende Details belegen nicht, dass eine Jacke EN ISO 20471 entspricht. Bei Warnschutz-Arbeitsjacken achten Sie deshalb auf die angegebene Norm und Klasse, passend zu den Anforderungen an Ihrem Arbeitsplatz.
Bei Offshorearbeiten beispielsweise können neben Regen und Wind weitere Risiken bestehen. Die Bezeichnung Allwetterjacke sagt nichts über flammhemmenden oder antistatischen Schutz aus. Wählen Sie dafür eine Ausführung mit den erforderlichen Eigenschaften; schreiben Sie einer Jacke nicht automatisch zusätzlichen Schutz zu, nur weil sie warm oder wasserdicht ist.
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Entdecken Sie die Arbeitsjacken von Helly Hansen, Roots, Havep, Tricorp, Portwest und Blåkläder. Trägt Ihr Team bereits Kleidung einer dieser Marken, können Sie Farbe und Passform darauf abstimmen.
Allwetter-Arbeitsjacken mit Firmenlogo
Mit einem Firmenlogo machen Sie die Jacken Ihres Teams wiedererkennbar. Sie können den Kauf mit Bedrucken und Besticken kombinieren. Bei einem ersten Druckauftrag erhalten Sie einen digitalen Entwurf mit der Position und den Abmessungen des Logos. Nach Ihrer Freigabe wird der Druck ausgeführt. Berücksichtigen Sie bei der gewählten Jacke die wasserdichte Konstruktion und eine etwaige Zertifizierung.
Vervollständigen Sie Ihre Arbeitsausrüstung
Eine Jacke ist ein Teil Ihrer Ausrüstung. Kombinieren Sie sie mit einer passenden Arbeitshose und Arbeitsschuhen. Bei nasser oder kalter Arbeit sind auch Griffigkeit und Fingerbeweglichkeit wichtig, wenn Sie Arbeitshandschuhe auswählen. Gibt es Lärm an Ihrem Arbeitsplatz, bleibt Gehörschutz eine gesonderte Entscheidung; eine Kapuze ersetzt diesen Schutz nicht.
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