Im Service sehen Gäste vor allem die Vorderseite Ihrer Kleidung. Auf einer Baustelle kann dagegen der Rücken einer Jacke sichtbar sein. In einer Werkstatt muss der Druck zu Kleidung passen, die regelmäßig schmutzig wird und gewaschen wird. Derselbe Firmenname erfordert deshalb nicht überall dieselbe Platzierung oder Ausführung.
Ein praktischer Überblick nach Arbeitsumgebung
| Arbeitsumgebung | Praktische Wahl | Worauf es beim Logo ankommt |
|---|---|---|
| Bau und Montage | Eine erkennbare Außenschicht zusätzlich zum Shirt oder Poloshirt. | Ein Logo auf der unteren Schicht verschwindet, sobald die Jacke geschlossen wird. |
| Gastronomie und Catering | Ein Brustlogo oder Name auf dem Oberteil; ein Logo auf der Schürze, wenn diese darüber getragen wird. | Schürzenbänder und die Schürze selbst können ein Logo verdecken. |
| Kfz-Betriebe und Werkstätten | Ein Logo oder Firmenname auf dem Overall oder der Arbeitsjacke. | Den Druck auf das Waschverfahren der Kleidung abstimmen. |
| Industrie | Eine Ausführung, die zur Tätigkeit und gegebenenfalls zum Wäschereiverfahren passt. | Ein Industrietransfer macht die Kleidung selbst weder industriell waschbar noch zu Schutzkleidung. |
| Logistik und Transport | Erkennbarkeit auf der Schicht, die Mitarbeitende tatsächlich tragen. | Beim Wechsel zwischen drinnen und draußen kann ein Logo auf mehreren Kleidungsschichten sinnvoll sein. |
Bau und Montage: auch mit Jacke erkennbar
Für Monteure im Kundeneinsatz kann ein Brustlogo im Gespräch ausreichend Erkennbarkeit bieten. Auf einer größeren Baustelle kann ein Firmenname auf dem Rücken praktischer sein. Dies sind unterschiedliche Ziele und kein Grund, jedes Kleidungsstück automatisch an beiden Stellen zu bedrucken.
Bei bedruckten Arbeitsjacken berücksichtigen wir den verfügbaren Platz. Eine Kapuze kann beispielsweise über ein hoch platziertes Rückenlogo fallen. Bei Schutzkleidung hat die Schutzfunktion Vorrang: Platzierung und Größe eines Logos lassen sich nicht einfach von einer gewöhnlichen Jacke übernehmen.
Gastronomie: die Stelle, die Ihre Gäste sehen
Bei Servicekräften mit Schürze ist das Logo anders sichtbar als bei Köchen in einer Kochjacke. Ein kompaktes Brustlogo kann dezent wirken, während eine Schürze einen eigenen Platz für den Firmennamen bietet. Ein aufgedruckter Name kann Gästen außerdem zeigen, wer sie bedient.
Die Wahl zwischen Druck und Stickerei hängt nicht nur vom gewünschten Erscheinungsbild ab. Auch Stoff und Waschverfahren spielen eine Rolle. In unserer Kollektion Gastronomiekleidung zum Bedrucken finden Sie Kleidung für diesen Einsatz.
Kfz-Betriebe und Werkstätten: erkennbar an der Werkbank
Ein Overall bietet Platz für ein Firmenlogo, einen Namen oder eine Kombination aus beidem. Die Platzierung hängt auch von Taschen, Nähten und der gewünschten Erkennbarkeit ab. Bei der Arbeit an einer Werkbank kann ein Brustlogo eine andere Rolle spielen als ein großer Firmenname auf dem Rücken.
Ein Logo auf dem Overall bleibt sichtbar, wenn Mitarbeitende ihre Jacke ausziehen. Ein Name auf der Brust kann beim Kundenkontakt Orientierung bieten, während ein Firmenname auf dem Rücken mehr Platz erhält. Dafür gibt es unsere Kollektion Overalls zum Bedrucken.
Industrie: Erkennbarkeit und industrielle Wäsche
In einem Produktionsbetrieb trägt eine Person vielleicht ein Poloshirt, eine andere eine Arbeitsjacke oder einen Overall. Dasselbe Firmenlogo verbindet diese unterschiedlichen Kleidungsstücke. Brust- und Rückendruck bieten jeweils eine andere Sichtbarkeit: aus der Nähe im Gespräch oder aus der Entfernung in der Produktion.
Bei Kleidung für die industrielle Wäscherei stimmen wir das Logo auf das Waschverfahren ab. Unsere industriell waschbaren Transfers werden in Auflagen von 50 Logos bestellt. Das sind 50 Logos, nicht 50 Kleidungsstücke, die gleichzeitig bestellt werden müssen. Übrige Logos bewahren wir kostenlos auf; als loser Vorrat sind sie zwei Jahre haltbar. Diese nicht direkt online bestellbare Ausführung organisiert unser Innendienst.
Industriell waschbar beschreibt hier die Ausführung des Logos. Waschbarkeit und Schutzeigenschaften der Kleidung hängen weiterhin vom Kleidungsstück selbst ab. Bei Schutzkleidung stimmen wir die Personalisierung auf Eigenschaften und Aufbau der ausgewählten Kleidung ab.
Logistik und Transport: vom Lager nach draußen
Mitarbeitende können drinnen ein Poloshirt mit Firmenlogo tragen und draußen eine Jacke anziehen. Ist Erkennbarkeit in beiden Situationen wichtig, kann dasselbe Logo auf beiden Schichten sinnvoll sein. Dafür braucht nicht jeder dasselbe Kleidungsstück: Entscheidend sind passende Kleidung und ein wiedererkennbarer Firmenname.
In jeder Branche beginnt die Auswahl beim Arbeitsalltag: Wo soll das Unternehmen erkennbar sein, welche Schicht ist dort sichtbar und wie wird diese Kleidung gewaschen? Darauf stimmen wir den Druck ab. Die Beispiele oben sind praktische Ausgangspunkte, keine festen Bekleidungsvorschriften für eine ganze Branche.
Häufig gestellte Fragen zum Bedrucken nach Branche
Kann dasselbe Firmenlogo auf verschiedenen Kleidungsschichten erscheinen?
Ja. Ein Logo kann beispielsweise auf einem Poloshirt und einer Arbeitsjacke angebracht werden. So bleibt das Unternehmen erkennbar, wenn Mitarbeitende nach draußen gehen oder ihre äußere Schicht ausziehen.
Bedeutet eine Bestellung von 50 Industrietransfers auch 50 Kleidungsstücke?
Nein. Die 50 Stück sind lose Logos. Sie können auf mehrere Kleidungsbestellungen verteilt werden. Unishore bewahrt übrige Logos kostenlos auf; der lose Vorrat ist zwei Jahre haltbar.
Wird Kleidung durch einen Industrietransfer industriell waschbar?
Nein. Die industrielle Ausführung betrifft das Logo. Ob ein Kleidungsstück für ein industrielles Waschverfahren geeignet ist, hängt von der Kleidung selbst ab.
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